Einspeisemanagement

Gemäß dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG), müssen Erzeugungsanlagen mit einem Einspeisemanagement ausgerüstet werden.

Kurzübersicht:

Leistung Technische Einrichtung
Bis 30 kW(p) Tonfrequenzrundsteuerempfänger (TRE) oder 70% Regelung
30 kW(p) - 100 kW(p) Tonfrequenzrundsteuerempfänger (TRE)
100 kW(p) - 950 kW(p) Tonfrequenzrundsteuerempfänger (TRE) mit registrierender Leistungsmessung
Größer 950 kW(p) Fernwirkanlage mit registrierender Leistungsmessung

PV-Anlagen sind gemäß EEG in Abhängigkeit der innerhalb von 12 Kalendermonaten auf einem Grundstück oder sonst in unmittelbarer räumlicher Nähe in Betrieb genommenen Erzeugungsleistung (= Modulleistung in kWp) zusammenzufassen und unabhängig vom Eigentümer der Anlage(n) mit den oben angegebenen technischen Vorrichtungen auszustatten.

Sie können das notwendige TRE/die notwendige Fernwirkanlage inkl. Parametrierung über die Netze NGO bestellen. Der Bestellauftrag wird bei Neuanlagen mit dem Genehmigungsschreiben an Sie versendet. Das Bestätigungsformular über den Einbau wird mit dem TRE versendet. Bei Fernwirkanlagen erfolgt die Bestätigung der Funktionalität im Rahmen der abschließenden IBN durch Unterschrift des Anlagenbetreibers und des ausführenden Elektrofachbetriebs.

Die Pflicht zur Installation der Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung sowie zur Übernahme der damit verbundenen Kosten trifft den Anlagenbetreiber. Kommt der Anlagenbetreiber dieser Verpflichtung nicht nach, besteht gemäß EEG kein Vergütungsanspruch.

Die Technischen Mindestanforderungen zur Umsetzung des Einspeisemanagements nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetzes finden Sie hier. Für EEG-Neuanlagen am Mittelspannungsnetz gelten zusätzlich die gültigen TAB der Netzgesellschaft Ostwürttemberg DonauRies GmbH sowie deren Erweiterungen.

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FAQ Einspeisemanagement

Schaltbild Tonfrequenzrundsteuerempfänger