Mit dem Tausch Ihres bisherigen Zählers gehen gewisse Änderungen im Hinblick auf die Abrechnung der Zählerkosten sowie auf das zugrundeliegende Vertragsverhältnis einher. Bei den bisherigen Stromzählern wurden die Messkosten direkt als Teil des Stromliefervertrages über Ihren Stromlieferanten abgerechnet (oder im Falle von Einspeiseanlagen als Teil der Vergütungsabrechung). Mit den neuen Stromzählern ändert sich jedoch die Rechtslage. Das neue Messstellenbetriebsgesetz sieht folgende Varianten vor:

  1. Eine Abrechnung der jährlichen Zählerkosten wie bisher über den Stromlieferanten
  2. Eine direkte Abrechnung der Kosten zwischen uns und Ihnen

Dem jeweiligen Stromlieferanten wird dabei ein Wahlrecht eingeräumt, sodass dieser frei entscheiden kann, ob er die Abrechnung weiterhin durchführt. Sollte sich Ihr Lieferant dagegen für Variante zwei entscheiden, werden wir künftig die Zählerkosten direkt mit Ihnen abrechnen. In diesem Fall werden wir Sie jedoch frühzeitig kontaktieren.

Durch die Inbetriebnahme des neuen Zählers beginnt automatisch (per Gesetz) eine vertragliche Beziehung zwischen Ihnen und uns, welche die wesentlichen Rechte und Pflichten regelt. Die zugehörigen Vertragsokumente sowie alle Informationen und Unterlagen zur Abrechnung finden Sie auf dieser Seite.

Zudem haben wir einen Informations-Flyer hinterlegt, welcher die wesentlichen Neuerungen nochmals zusammenfasst.

 

Umfang des Rollouts

Durch das Inkrafttreten des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) ist die Netze NGO als grundzuständiger Messstellenbetreiber verpflichtet, künftig in allen Verbrauchsanlagen moderne Messeinrichtungen bzw. intelligente Messsysteme einzubauen (jeweils unter Vorbehalt der aktuellen Gesetzgebung sowie der technischen Verfügbarkeit).

Gemäß § 37 Abs. 1 MsbG informiert die Netze NGO als grundzuständiger Messstellenbetreiber nachfolgend über den Umfang ihrer Rolloutverpflichtung.

moderner Messeinrichtungen

Rollout von 173.000 Zählpunkten bis 2032

intelligente Messsysteme

Rollout von 61.000 Zählpunkten bis 2032