Krisenvorsorge Gas

Mann mit Schutzhelm und Laptop vor Leitungssystem

Versorgungssicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten sind auch die Prämissen unseres Gasnetzes.

Der Gasengpass im Februar 2012 hat die Wichtigkeit und Notwendigkeit einer Krisenvorsorge verdeutlicht. Die Rechte und Pflichten des Netzbetreibers in diesem Fall sind rechtlich in § 16  bzw. § 16a  EnWG festgelegt. Durch netzbezogene und marktbezogene Maßnahmen soll eine Störung bzw. Gefährdung im Gasnetzvermieden und dadurch die Netzstabilität sichergestellt werden. Die Schaffung der entsprechenden technischen und organisatorischen Voraussetzungen ist Aufgabe des Netzbetreibers.

Zu diesem Zweck hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) einen Handlungsleitfaden entwickelt, der die Vorgehens- und Handlungsweise konkretisiert.

Auf nationaler Ebene regelt der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) veröffentlichte  Notfallplan Gas die Aufgaben, Rollen sowie Krisenkoordination und – kommunikation der Marktteilnehmer.

Die Einrichtung und Zusammenarbeit eines nationalen und lokalen Krisenteams und die Kommunikation mit allen Marktteilnehmern, unter anderem auch betroffener Netzkunden, sind für die Prävention und Bewältigung von Krisensituationen unumgänglich. Die Differenzierung von Letztverbrauchergruppen sind hierbei zu berücksichtigen (lastganggemessene Kunden, systemrelevante Gaskraftwerke, geschützte Haushaltskunden, etc.).

Im Falle von systemrelevanten Lastabschaltungen erfolgt eine Information der hiervon betroffenen Netzkunden und Marktpartnern.

Zur Aktualisierung Ihrer Kontaktdaten verwenden Sie bitte das Formular im Downloadbereich und senden Sie dieses an folgende Postadresse:
Netzgesellschaft Ostwürttemberg DonauRies GmbH
Unterer Brühl 2
73479 Ellwangen